2009 7 Aug

Den Nerv getroffen

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Wahlplakat

Mittags am Friedensplatz - Wahlplakat der LINKEN.LISTE

Dies haben wir, die LINKE LISTE. Oberhausen, nach Ansicht des Essener PR-Fachmanns Rainer Rettinger vom „Redaktionsbüro Ruhri”  mit unseren nun schon seit mehreren Wochen das Stadtbild zierenden Wahlkampfplakaten.

Das freut das gesamte Wahlkampfteam natürlich sehr. Für uns ist dies jedoch kein Anlass sich auf soviel Lorbeer auszuruhen, sondern ein weiterer Grund erst Recht mit unseren Themen in den Kommunalwahlkampf einzugreifen um die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt von unseren Positionen zu überzeugen.

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11 Kommentare

Dr. Doolittle schrieb am 07. August 2009 um 18:08

Unter den Blinden ist der einäugige König - angesichts der totalen Inhaltsleere und Belanglosigkeit des Wahlkampfs von SPD, CDU, FDP und Grünen ist es wirklich kein großes Kunststück positiv aufzufallen. Aber immerhin: die Plakate der Linken fallen positiv auf. Ob das aber langt um am 30.08. wieder in Fraktionstärke in den Stadtrat zu ziehen, wird sich zeigen. Ob das Versprechen, konsequente Oppositionspolitik zu betreiben gehalten wird, ebenso.

Oberhausener msv fan schrieb am 07. August 2009 um 22:01

Hallo Dr. Doolittle,
wieso stellst du in Frage, das die Linke Liste ihre Linie der konsequenten Oppositionspolitik aufgeben wird.
Wer nett wenn du dich dazu etwas konkreter äußerst, dann hätten wir eine Grundlage darüber zu diskutieren.

ProOskar schrieb am 08. August 2009 um 05:45

Oberhausener msv fan,

da wirst Du lange warten müssen. Das Plakat sagt alles. Wer solche Pfeifen wählt ist im Wilden Westen. Haha

Dr. Doolittle schrieb am 08. August 2009 um 09:43

Die Linke ist bisher immer noch ins Boot gestiegen, wenn sie von der SPD dazu eingeladen wurde. Daher bleibt es aus meiner Sicht abzuwarten, was passiert, wenn die SPD ihre absolute Mehrheit verliert und die SPD der Linken eine Beteiligung an der Macht zusagt.

Oberhausener msv fan schrieb am 08. August 2009 um 15:40

Hallo Dr. Doolittle,
deine Skepsis kann ich durchaus verstehen und teile sie auch, wenn es um den Landes oder den Bundesverband der Linken geht.
In Oberhausen aber gibt es eine klare Position der Linken Liste “Für eine starke Oposition” und aufgrund ihrer politischen Praxis in den vergangenen Jahren keinen Anlaß diese Aussage in Frage zu stellen.

Ömmes schrieb am 09. August 2009 um 12:31

Hallo Dr. Doolittle
Du scherst unzulässig die gesamte Linke über einen Kamm. Nicht alle Linken eifern den Grünen und der FDP nach; nicht alle Linken sind Koalitionsgeil um jeden Preis. Politisch würde das auch wenig brngen. Veränderung einer verfahrenen Politik beginnt mit einer konsequenten Opposition. Da unterscheidet sich die linke.Liste von allen in OB angetretenen etablierten Parteien, auch von denen, die aus egoistischen Gründen die absolute Mehrheit der SPD abschaffen wollen, weil sie z.B. wie die CDU selber an die Futterkripe wollen

Kafenzmann schrieb am 09. August 2009 um 12:35

Im Unterschied zu den Plakaten der Linken, die - wie der Werbefachmann richtig feststellt - den Nerv der Bevölkerung treffen, gehen die zänkischen Plakate der CDU zumindest mir ganz kräftig auf die Nerven.

rechtsausleger schrieb am 10. August 2009 um 21:13

Ja, den Nerv getroffen hat die Linke mit ihren Plakaten. So wie der Zahnarzt, wenn er nur tief genug bohrt, auch den Nerv trifft. Aber zum Glück entscheiden ja nicht selbsternannte Experten die Wahl, sondern immer noch die Bürger dieser Stadt. Die Linken werden die Quittung bekommen, die sie verdienen!

Hausen schrieb am 11. August 2009 um 10:45

@rechtsausleger

Selbsternannte Experten? Mit Verlaub, hast du noch alle Maultaschen in der Pfanne?
Wohin uns die ‘offiziellen Experten’ gebracht haben, konnte man nie besser beobachten als jetzt, mitten im Zusammenbruch des gescheiterten Kapitalismus.

Das DIE LINKE vielleicht nicht den Erfolg bei der nächsten Wahl erziehlen wird, der eigentlich wünschenswert für unser Land wäre, ist doch nicht das Ergebnis breiter Ablehnung in der Bevölkerung sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit einer manipulativen Konzernpresse, die den Begriff des ‘neutralen Berichterstatters’ ad Absurdum führt.

Kafenzmann schrieb am 12. August 2009 um 15:06

Hallo Rechtsausleger, der Vergleich mit dem bohrenden Zahnarzt kann nur einem Dünnbrtettbohrer einfallen. Aber sag mir, ob der tittenwahlkampf der CDU-Abgeordneten Lengsfeld den Nerv trifft und sie als selbsternannte Experin wirklich mehr zu bieten hat.

Revoluzzer schrieb am 14. August 2009 um 14:46

“Aber sag mir, ob der tittenwahlkampf der CDU-Abgeordneten Lengsfeld den Nerv trifft und sie als selbsternannte Expertin wirklich mehr zu bieten hat.”

Ob sie wirklich mehr als Merkel zu bieten hat, kann man auf dem Bild nicht so richtig erkennen:-)))

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